Smartphones helfen bei der Parkinson-Diagnose

Smartphones begleiten immer mehr Zeitgenossen auf Schritt und Tritt. Die einen erklären ihre digitalen Assistenten für unverzichtbare Helfer in der modernen Welt und sind ohne sie aufgeschmissen, andere rümpfen darüber kulturpessimistisch die Nase. Fakt ist, dass es kaum mehr einen Lebensbereich gibt, in dem Smartphones keine wachsende Rolle spielen. Die Zahl und Art der Anwendungen ist schier unüberschaubar geworden. Nun machte mich eine Pressemitteilung auf eine Anwendung aufmerksam, die ich für sehr interessant halte. Sie macht die Einsatzbreite der schlauen Telefone deutlich. Nach einem Bericht der British Science Association ist es nämlich einem Mathematiker der Aston University gelungen, die Symptome von Parkinson und anderer degenerativer Krankheiten mit den Smartphones der Patienten fortlaufend aufzuzeichnen. Das Gerät sammelt Bewegungsdaten, misst Veränderungen in der Stimme und speichert sie für Patienten und Arzt. So wird es zum Diagnosewerkzeug. Derzeit arbeitet das Team um den Wissenschaftler an einem Mobilformat zur täglichen Analyse mit Feedback für den Patienten.

Als medizinischer Laie kann ich den wissenschaftlichen Wert dieser Entwicklung nicht wirklich beurteilen. Erstaunlich finde ich es aber allemal, welche Anwendungen die Smartphone-Technik ermöglicht. Trotz allem Fortschrittsglauben: Die Behauptung des TV-Philosophen Richard David Precht, Smartphones machten in den nächsten Jahren Hausärzte überflüssig, halte ich für Unsinn.

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